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Kfz-Kaufvertrag privat abschließen.

Schritt für Schritt erklärt.

Der (digitale) Kfz-Kaufvertrag bei privaten Autoverkäufen.

Du möchtest dein aktuelles Auto verkaufen, der potenzielle Käufer ist gefunden, die Probefahrt absolviert und auf einen Preis habt ihr euch auch geeinigt. Fehlt also nur noch der letzte Schritt zum privaten Verkauf des Autos: der Kfz-Kaufvertrag.

Wie bei nahezu allen Verträgen gibt es auch beim Auto-Kaufvertrag für Privatleute einige Aspekte, die du als Verkäufer beachten solltest. Erfahre hier, was die einzelnen Vertragsbestandteile bedeuten, welche du unbedingt miteinbeziehen solltest, wenn du einen Kfz-Kaufvertrag privat abschließt und wie du diesen mithilfe von Vender in digitaler Form papierlos und umweltfreundlich erstellst.

Was ist ein Kfz-Kaufvertrag?

Im Kfz-Kaufvertrag werden Fahrzeugeigenschaften und Kaufvereinbarungen im Rahmen eines privaten Gebrauchtwagenverkaufs festgehalten. Der Vertrag dient der Absicherung des Käufers und auch des Verkäufers im Falle von Unstimmigkeiten beim Autokauf. Zum Beispiel kann mithilfe bestimmter Formulierungen die gesetzlich verpflichtende Sachmängelhaftung ausgeschlossen werden – dazu später mehr. Damit du beim Ausfüllen des Kaufvertrags jederzeit weißt, was von dir gefordert ist, werden im Folgenden die einzelnen Bestandteile und Felder eines (digitalen) Kaufvertrags erläutert.

Statt selbst einen handschriftlichen Kaufvertrag aufzusetzen, kannst du Vender nutzen. Dort werden die wichtigsten Angaben nacheinander abgefragt, sodass du lediglich die benötigten Daten eingeben musst – das spart dir nicht nur Zeit, sondern dank der digitalen Speicherung auch unnötigen Papierkram.

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Bestandteile eines privaten Kfz-Kaufvertrags.

Eine hundertprozentige Vorgabe, wie ein Kfz-Kaufvertrag für private Verkäufe auszusehen hat, gibt es nicht. Grundlegend gibt es aber einige Aspekte, die in nahezu jedem Vertrag aufgeführt sind und auch in Vender zur Eingabe abgefragt werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Personendaten
  • Fahrzeugdaten
  • Verschiedene rechtliche Vereinbarungen, z. B. Gewährleistung
  • Kaufpreis
  • Bestätigung des Erhalts von Fahrzeugpapieren und -schlüsseln
  • Unterschriften der Vertragspartner

Widmest du dich zum ersten Mal dem Verkauf eines Autos, kannst du dir durch die Nutzung eines digitalen Kaufvertrages in Vender einiges erleichtern.

Die Vorteile eines Kaufvertrags in digitaler Form.

Im Rahmen eines Kaufvertrags kommen zahlreiche Dinge zusammen, die gut leserlich festgehalten werden sollten. Das ist mit viel handschriftlichem Aufwand und Papierkram verbunden – außer du nutzt die praktischen Vorteile eines digitalen Kaufvertrags in Vender.

In der digitalen Vertragsvariante gibst du alle Daten bequem am PC, Tablet oder Smartphone ein. Änderungswünsche am Vertrag können während der Verhandlungen einfach umgesetzt und bereits befüllte Felder korrigiert werden, ohne dafür Dinge streichen zu müssen, wie in der handschriftlichen Form. Als Endresultat erhältst du in Vender einen ordentlichen, gut lesbaren Kfz-Kaufvertrag, den du digital unterschreiben und anschließend abspeichern kannst. Du hast also keinen Papierberg vor dir, den du erst abheften und dann bei Bedarf mühsam aus zahlreichen Dokumentenordnern heraussuchen musst, um zum Beispiel etwas im Vertrag nachzulesen.

Stattdessen öffnest du Vender und hast deinen digitalen Kaufvertrag direkt parat. Solltest du den Kaufvertrag dann doch einmal in Papierform benötigen, kannst du diesen natürlich trotzdem ausdrucken. 

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Digital ausfüllbar.

Der digitale Vertrag reduziert den Papierverbrauch und ist jederzeit gut lesbar.

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Unterschrift online möglich.

Unterschreibe den Vertrag einfach in Vender.

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Korrekturen sind möglich.

Verschrieben? Korrigiere deine Fehler ohne die Ordentlichkeit des Vertrags zu beeinflussen.

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Bei Bedarf ausdruckbar.

Der digitale Vertrag lässt sich jederzeit in Vender downloaden und ausdrucken.

Die Personendaten des Verkäufers und Käufers.

Im Kaufvertrag sollten stets die Personendaten von Käufer und Verkäufer vermerkt werden. Neben Namen, Geburtsdatum und Adresse sollte idealerweise die Telefonnummer aufgeführt sein, um im Falle von späteren Nachfragen Kontakt aufnehmen zu können. Zusätzliche Sicherheit bringt es, sich gegenseitig den Personalausweis vorzuzeigen – so bist du auf der sicheren Seite, was die Echtheit der Daten betrifft.

Möchtest du dir sicher sein, dass der Käufer wahrheitsgemäße Angaben im Kaufvertrag hinterlegt, gleiche die Personalien nach dem Eintragen mit den Personalausweisdaten des Käufers ab. 

Die Fahrzeugdaten.

Mit der Erfassung der Fahrzeugdaten wird der derzeitige Wagenzustand im Vertrag festgehalten – auch in Vender kannst du diese Aspekte problemlos in deinem digitalen Kaufvertrag notieren. Im Folgenden erfährst du, was sich hinter den einzelnen Bestandteilen der Daten verbirgt.

Es ist sinnvoll, das genaue Fahrzeugmodell zu erfassen. Hierbei gibst du sowohl die Automarke als auch das genaue Modell des Fahrzeugs an. Gib zudem im Vertrag an, wenn es sich um ein Sondermodell oder eine Fahrzeugausführung mit besonderer Ausstattung handelt.

Auch die Angabe der PS-Stärke ist üblicher Bestandteil eines Kfz-Kaufvertrages bei privaten Autoverkäufen. Bist du dir nicht sicher, wie viel PS dein Fahrzeug besitzt, kannst du dies in der Zulassungsbescheinigung Teil I nachlesen. Hier wird die Leistung jedoch in kW statt PS angegeben. Ein Kilowatt entspricht 1,36 PS.

Für eine klare Identifizierung des Wagens ist es sinnvoll, nicht nur das Wagenmodell anzugeben, sondern darüber hinaus auch die Fahrgestell- bzw. Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN). Diese ist für jedes Fahrzeug – unabhängig ob Auto oder Motorrad – individuell. Die 17-stellige FIN findest du sowohl in der Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II als auch meist am Fahrzeug selbst. Je nach Wagenmodell kann die Fahrzeugidentifikationsnummer an unterschiedlichen Stellen platziert sein.

Gib im (digitalen) Vertrag den genauen Kilometerstand des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Wagenübergabe an. Es bringt nichts, den Kilometerstand verschönern zu wollen, indem man einige Hundert oder gar Tausend Kilometer weniger im Kaufvertrag angibt.

Vermerke im privaten Kfz-Kaufvertrag stets das Jahr oder genaue Datum der Erstzulassung des Wagens. Auf diese Weise kann der Käufer das Alter des von ihm erworbenen Fahrzeugs nachvollziehen.

Falls du dir nicht sicher bist, wann der Wagen zum ersten Mal zugelassen wurde: Das Datum der Erstzulassung deines PKW findest du in der Zulassungsbescheinigung Teil I.

Gib sowohl in der Verkaufsanzeige als auch im digitalen Kaufvertrag an, wann die nächste Hauptuntersuchung des Fahrzeugs ansteht. Der Zeitraum bis zur nächsten HU ist ein wichtiges Kriterium für viele Gebrauchtwagenkäufer. Schließlich haben nur die wenigsten Käufer Lust, schon kurz nach dem Kauf die nächste TÜV-Prüfung organisieren und zahlen zu müssen. Halte auch das Scheckheft bereit, um es dem Käufer bei Übergabe von Schlüsseln und Papieren auszuhändigen.

Auch die Anzahl der Vorbesitzer kann angegeben werden, wenn ein Auto-Kaufvertrag privat abgeschlossen wird. Auf diese Weise kann der Käufer einschätzen, durch wie viele Hände der Wagen bereits gegangen ist. Je nach Anzahl und Art der Vorbesitzer lässt sich einschätzen, wie strapaziert Motor und Fahrwerk des Wagens sind. Ein Wagen, der beispielsweise zuvor als Fahrschulauto genutzt wurde, weist mit höherer Wahrscheinlichkeit Verschleißerscheinungen am Getriebe auf als ein Wagen, der lediglich von dir als Privatperson genutzt wurde.

Gibt es noch weitere Informationen hinsichtlich des Fahrzeugs, die du dem Käufer mitteilen möchtest, kannst du dies bei Vender ebenfalls im Kaufvertrag vermerken. Hierunter fallen beispielsweise zusätzlich ausgehändigte Winterreifen oder bestimmte Vertragsabstimmungen zwischen dem Verkäufer und dem Käufer des Wagens.

Die Vertragsdaten.

Im Rahmen der Vertragsdaten lassen sich weitere Fahrzeugaspekte festhalten, die für den Verkauf interessant sind. Darunter fallen vor allem Schäden und verschiedene Bescheinigungen. Gib die Daten als Verkäufer stets wahrheitsgemäß an.

Handelt es sich bei dem verbauten Fahrzeugmotor noch um den Originalmotor oder wurde dieser im Verlauf der letzten Jahre erneuert? Falls ein neuer Motor eingebaut wurde, vermerkst du im Idealfall das Datum des Motorwechsels und den Kilometerstand zum Austauschzeitpunkt. Gerade bei älteren Fahrzeugen ist die Information über einen ausgetauschten Motor nicht unerheblich für den Preis. 

Ein wichtiger Bestandteil des Kaufvertrags ist die wahrheitsgemäße Nennung von Unfallverwicklungen und daraus resultierenden Schäden. Verschweigst du als Verkäufer Unfallschäden und vermerkst sie nicht im Kaufvertrag, gilt dies als arglistige Täuschung. Der Käufer kann den Vertrag so nachträglich auflösen und die Täuschung zur Anzeige bringen.

Auch andere Schäden am Fahrzeug sollten unbedingt im Kaufvertrag vermerkt werden. So umgehst du das Risiko, dass der Käufer dir arglistige Täuschung vorwirft und seinen Gewährleistungsanspruch einfordert. Ob kleinere Beulen, Hagelschäden oder Lackkratzer – informiere den Käufer darüber.

Dokumentiere in Vender genau, wie viele Schlüssel du bei Kaufabschluss an den Käufer übergibst. Hast du beispielsweise einen Schlüssel des Wagens verloren, vermerkst du, dass lediglich ein Schlüssel an den neuen Fahrzeughalter übergeben wird. Dies schließt aus, dass der Käufer nachträglich Schadensersatz oder einen Zweitschlüssel von dir als Verkäufer einfordert.

Vor einigen Jahren noch war die Angabe, ob es sich bei dem zu verkaufenden Auto um ein Importfahrzeug handelt oder nicht, wesentlich für den Kaufvertrag. Da der Import eines Wagens inzwischen jedoch nicht mehr als wertmindernd angesehen wird, ist die Angabe nicht verpflichtend. Dennoch ist es ratsam zu vermerken, falls aufgrund des Imports Abweichungen der Ausstattungsmerkmale vorliegen.

Notiere im Kfz-Kaufvertrag genau, welche Fahrzeugpapiere du dem Folgebesitzer aushändigst – auch bei Vender kannst du dies angeben. Im Regelfall werden Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II an den Käufer übergeben. Auf diese Weise hat der Folgebesitzer alle notwendigen Fahrzeugpapiere zur Hand. Sollten aus irgendeinem Grund die Fahrzeugpapiere nicht vorhanden sein, vermerke im Kfz-Kaufvertrag, dass die Papiere nicht übergeben wurden. Die folgenden Bescheinigungen werden unter anderem für eine Anmeldung bei einer Zulassungsbehörde benötigt und sollten daher auch im Kaufvertrag aufgeführt werden sowie an den Käufer übergeben werden.

Die CoC-Bescheinigung ist vielen Autobesitzern nicht so geläufig wie Zulassungspapiere oder Scheckheft. Es handelt sich bei den CoC-Dokumenten um das „Certificate of Conformity“ – die sogenannte Konformitätsbescheinigung oder auch EG-Übereinstimmungsbescheinigung. Hierin werden alle technischen Merkmale des Wagens festgehalten. Mithilfe der dort aufgeführten Daten wird die Zulassung erheblich erleichtert. Hast du die CoC-Papiere nicht zur Hand, um diese dem Käufer zu übergeben, kannst du diese beim Wagenhersteller gegen eine Gebühr anfordern.

Bringst du dein Auto zur Hauptuntersuchung – beispielsweise zum TÜV –, erhältst du daraufhin den sogenannten TÜV-Bericht, in dem die Ergebnisse der Untersuchung niedergeschrieben sind. Dieser Bericht wird für die Ummeldung des Fahrzeugs benötigt. Deshalb solltest du die HU-Bescheinigung bei der Fahrzeugübergabe an den Käufer aushändigen.

Im Rahmen des privaten Kfz-Kaufvertrages solltest du als Verkäufer vermerken, ob das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Verkaufs an- oder abgemeldet ist. Dies ist vor allem für Versicherungsangelegenheiten von Bedeutung. Bei Vender lässt sich dies mit wenigen Klicks einstellen.

Verkaufst du deinen Wagen im angemeldeten Zustand, vermerkst du im Idealfall einen präzisen Zeitpunkt, zu dem der neue Besitzer das Fahrzeug umgemeldet haben muss. Kommt der Käufer dieser vertraglich festgelegten Frist nicht nach, kannst du als Verkäufer rechtliche Schritte einleiten.

Verkaufst du deinen Wagen angemeldet – also samt Nummernschild – notierst du das amtliche Kennzeichen im Vertrag. Möchtest du dein Kennzeichen jedoch behalten und für einen neuen Wagen nutzen, meldest du dein Alt-Fahrzeug bei der Zulassungsstelle ab. Der Versicherungsschutz erlischt, du kannst die Nummernschilder behalten. In diesem Fall musst du das Kennzeichen nicht im Kaufvertrag vermerken.

Falls du das Kraftfahrzeug abgemeldet hast, werden für die Probefahrt, die Fahrzeugübergabe und die Überführung zum neuen Besitzer sogenannte Kurzzeitkennzeichen benötigt, die vom Folgebesitzer bei der Zulassungsstelle beantragt werden können. Diese sollte der Käufer zur Fahrzeugübergabe mitbringen. 

Notiere zusätzlich zu den Fahrzeugdaten den vereinbarten Verkaufspreis des Gebrauchtwagens im (digitalen) Vertrag. So haben sowohl du als Verkäufer als auch der Käufer einen Nachweis über die exakte Summe, die für das Fahrzeug zu zahlen ist. 

Vermerke im Kaufvertrag stets, welche Papiere, Schlüssel und sonstige fahrzeugbezogene Artikel der Käufer von dir erhalten hat. So kannst du dich absichern, falls der Käufer im Nachhinein behauptet, von dir keine Fahrzeugpapiere oder Bescheinigungen erhalten zu haben. 

Folgende Übergaben solltest du im Vertrag notieren:

  • Fahrzeugschlüssel 
  • Zulassungsbescheinigung (Teil I und Teil II)
  • Scheckheft
  • Bescheinigung der letzten HU
  • Ergebnisse der Abgasuntersuchung
  • CoC-Bescheinigung

Ist ein Autokauf ohne schriftlichen Kfz-Kaufvertrag gültig?

Grundlegend ist ein Autokauf oder -verkauf – entgegen der Meinung vieler – auch nach mündlicher Absprache rechtskräftig. 

Allerdings ist der Abschluss eines ausführlichen (digitalen) Auto-Kaufvertrags bei privaten Geschäften sinnvoll und empfehlenswert. Auf diese Weise sind sowohl Käufer als auch Verkäufer rechtlich auf der sicheren Seite – und der Autoverkauf geht für beide Seiten angenehm über die Bühne.

Nutze jetzt die sichere Kaufabwicklung und den digitalen Kaufvertrag von Vender.

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