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Auto gebraucht kaufen.

Sicher zum Traumauto.

Worauf du beim Gebrauchtwagenkauf achten solltest.

Ein Traumauto muss nicht immer ein Neuwagen frisch aus dem Werk sein – Gebrauchtwagen sind in der Regel deutlich günstiger und häufig noch sehr gut in Schuss. Mit etwas Suche findet man unzählige gute gebrauchte Autos, die auf einen neuen Besitzer warten. Was du beim Kauf eines Gebrauchtwagens unbedingt beachten solltest, wie du unseriöse Verkäufer erkennst und wie ein Gebrauchtwagenkauf idealerweise abläuft, erfährst du hier.

Gebrauchtwagen günstig kaufen: die Optionen.

Bei der Suche nach deinem neuen Traumauto hast du verschiedene Anlaufstellen und Auswahlmöglichkeiten. Grundlegend kannst du deinen Wagen bei Händlern oder von Privatpersonen kaufen. Beim Händler kannst du die Gebrauchtwagenangebote direkt im Autohaus ansehen – private Verkäufer dagegen findest du über eine Autobörse. Der Gebrauchtwagenkauf über einen professionellen Händler ist meistens teurer als der Kauf über eine Privatperson. 

Auto kaufen von privaten Anbietern: das Vorgehen.

Private Gebrauchtwagenverkäufer sind im Vorfeld nicht so leicht zu bewerten, da man über sie keine Rezensionen im Internet finden kann, wie es häufig bei professionellen Autohändlern der Fall ist. Wie ein privater Autokauf sicher abläuft, erfährst du hier.

Schon bei der Suche nach einem Wagen solltest du dir die Anzeigen und die Profile der Inserenten genau anschauen. Wirkt das Profil des Verkäufers vertrauenswürdig? Gibt es bereits Bewertungen? So kannst du dir ein erstes Bild zur Seriosität des Verkäufers machen.

Hilfreich für die Einschätzung des Wagenzustands sind zudem Fahrzeugbilder. Sind keine in der Anzeige eingefügt, kannst du den Verkäufer um das Zusenden von Fotos zum Wagenzustand bitten.

Beliebt unter den gebrauchten Fahrzeugen sind übrigens Jahreswagen. Diese wurden – wie der Name vermuten lässt – maximal 12 Monate vor dem Verkauf erstmals zugelassen. Der Zustand der Jahresfahrzeuge ist in der Regel sehr gut, der Preis jedoch deutlich geringer als bei einem Neuwagen. 

Hast du dein Traumauto gefunden, solltest du als Nächstes einen Termin mit dem Verkäufer vereinbaren, um dir das Fahrzeug anzuschauen, zu testen und offene Fragen zu klären. Kennst du jemanden, der ein gewisses Maß an Kfz-Kenntnissen besitzt? Dann nimm diese Person zur Begutachtung des Wagens mit.

Mache einen Rundgang um das Auto, um mögliche Mängel zu identifizieren. Gibt es beispielsweise feine Farbunterschiede, Wellen oder matte Stellen auf dem Lack? Dann handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Unfallwagen, der wiederhergerichtet wurde. Halte auch nach rostigen Stellen Ausschau und überprüfe die Reifen und Bremsbeläge.

Wenn noch Informationen unklar sind, die in der Anzeige möglicherweise nicht näher beschrieben wurden, ist dies der Moment zum Nachfragen. Besonders auf offene Fragen zu Vorbesitzern, Unfallschäden, TÜV und Scheckheft solltest du dir eine Antwort vom Verkäufer holen.

Sieht das Fahrzeug soweit gut aus? Dann ist es nun an der Zeit, den Wagen bei einer Spritztour auf Herz und Nieren zu testen. Um auch während der Probefahrt rundum abgesichert zu sein, kannst du eine Probefahrt-Versicherung abschließen, die im Schadenfall haftet.

Einige dich mit dem Besitzer darauf, ob er mitfährt oder du ihm etwas als Sicherheitspfand überlässt. Deinen Personalausweis darf der Verkäufer hierfür übrigens laut rechtlichen Bestimmungen nicht einfordern.

Die Probefahrt sollte mindestens 45 Minuten dauern: Erst nach einem gewissen Zeitraum ist der Motor warmgelaufen, wodurch einige Mängel erst ersichtlich werden. Achte zudem auf folgende Dinge:

  • Welche Geräusche macht der Wagen bei der Fahrt? Hör schon beim Anlassen des Wagens genau hin – macht der Motor bereits beim Start eigenartige Geräusche, solltest du lieber vom Kauf absehen. 
  • Ist die Kühlwasser- und Öltemperatur im normalen Bereich? Je nach Kraftstoffart sind die idealen Temperaturen etwas unterschiedlich. Informiere dich vorher über die für das Modell üblichen Werte. 
  • Entstehen beim vollen Lenkeinschlag Geräusche? Oder zieht der Wagen auf gerader Spur etwas nach links oder rechts? Dann handelt es sich möglicherweise um einen Unfallwagen. 
  • Je nach Zeitkontingent kannst du während der Probefahrt auch einen Abstecher zum TÜV oder in eine Werkstatt machen, um einen schnellen Gebrauchtwagencheck durchführen zu lassen. Kläre dies aber im Idealfall im vornherein mit dem Verkäufer ab. Falls dieser partout etwas dagegen hat, ist womöglich etwas faul und er möchte Schäden verschleiern.

Meist werden bei Anzeigen privater Anbieter etwas höhere Preise als die eigentliche Preisvorstellung angegeben. Die höhere Preisangabe schafft einen Puffer für Preisverhandlungen, ohne dass der Verkäufer an seine preisliche Schmerzgrenze gelangt.

Bleibe bei der Verhandlung um den Kaufpreis jedoch realistisch – versuchst du den Verkäufer zu sehr herunterzuhandeln, springt dieser womöglich vom Verkauf ab und kommt mit einem anderen Interessenten ins Geschäft.

Auch nach Begutachtung, Probefahrt und Preisverhandlung ist der Wagen noch immer dein Traumauto? Dann ist es Zeit, den Kaufvertrag aufzusetzen. Hierin werden alle wichtigen Fahrzeuginformationen, Mängel und Zusatzeinigungen der Verkaufspartner vermerkt.

Besonders unkompliziert ist der Kaufvertrag in Vender. Einfach die Fahrzeugdaten eingeben, digital unterschreiben und schon können nach der sicheren Bezahlung die Autoschlüssel übergeben werden.

Zusätzlich zu den Autoschlüsseln benötigst du die Fahrzeugpapiere Teil I und Teil II und das Scheckheft des Wagens. 

Kläre schon vorher ab, wie der Verkäufer die Ab- oder Ummeldung des Wagens handhaben möchte. Meldet der Besitzer das Fahrzeug schon vor dem Verkauf ab, benötigst du für die Probefahrt und die spätere Überführung nach dem Kauf Kurzzeitkennzeichen. Diese kannst du bei deiner zuständigen Zulassungsstelle beantragen.

Überlässt der Verkäufer dir den Ummeldungsprozess nach dem Kauf, wird in der Regel ein Datum festgelegt, zu welchem du das Auto ummelden musst. Kommst du deiner Pflicht nicht nach, kann der Verkäufer eine Zwangsstilllegung des Wagens beantragen.

Für die Ummeldung wendest du dich mit Zulassungsbescheinigungen I und II, Versicherungsbestätigung und dem Nachweis der letzten Hauptuntersuchung an die Zulassungsstelle.

Tücken beim Gebrauchtwagenkauf.

Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf – unter den vielen Traumautos, die auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu finden sind, gibt es auch einige Fahrzeuge, die dir trotz schlechten Zustandes für teures Geld verkauft werden. Es gibt eine Vielzahl an Tricks, die von unseriösen Verkäufern genutzt werden, um dir ein Auto zu einem viel zu hohen Preis zu verkaufen.

Unfallschäden.

Einige Verkäufer verheimlichen wissentlich Unfallschäden und versuchen diese durch neue Lackierungen und Ausbesserungen zu vertuschen. Checke deshalb die Außenkarosserie gründlich und kontrolliere, ob die Spaltbreiten von Türen, Motorhaube und Kofferraum gleichmäßig sind. Ist die Spaltbreite ungleichmäßig, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Unfallwagen.

Manipulierter Kilometerstand.

Manchmal werden bei Gebrauchtwagen die Kilometerstände verändert. Statt 200.000 km Laufleistung sind plötzlich nur noch 40.000 km ersichtlich. Kommt dir der Tachostand für das Alter des Wagens zu gering vor, frage besser kritisch beim Käufer nach. 

Reifenzustand.

Ein Gebrauchtwagen mit tiefschwarzen Reifen? Das gibt es eher selten. Hin und wieder helfen Verkäufer mit Reifenfarbe nach, um den Verschleiß zu verbergen. Überprüfe deshalb aufmerksam, ob die Reifen Verschleißspuren besitzen und wie abgefahren das Reifenprofil ist. 

Gefälschte Papiere.

Professionelle Betrüger besorgen vollständige Zulassungspapiere für den Wagen. Alles wirkt korrekt und erst auf der Zulassungsstelle wird deutlich, dass es sich beispielsweise um ein geklautes Fahrzeug handelt. Um diese Masche zu umgehen, kannst du gemeinsam mit dem Verkäufer zur Zulassungsstelle fahren, um das Auto umzumelden.

Ist der Preis zu schön, um wahr zu sein?

Auch wenn man stets auf der Suche nach dem besten Preis ist, solltest du bei Sonderangeboten oder besonders geringen Autopreisen stutzig werden. Meist verbirgt sich hinter den vermeintlichen Traumautos eher ein restaurierter Schrotthaufen, der dir nur kurz Freude bereitet, ehe eine Reparatur auf die nächste folgt.

Vergleiche deshalb im Vorhinein die Preise verschiedener Anbieter des gleichen Fahrzeugmodells. Neben dem Modell beeinflussen natürlich auch Faktoren wie die Anzahl der Vorbesitzer, der Kilometerstand oder die Kraftstoffart den Preis. Suche für den Vergleich also möglichst ähnliche Fahrzeuge heraus, um dir ein Bild von einem angemessenen Kaufpreis zu machen.

Rücktritt vom Kaufvertrag.

Du hast dich mit dem Verkäufer geeinigt, den Kaufvertrag unterschrieben und eine Anzahlung getätigt. Aus irgendwelchen Gründen möchtest du das Auto nun aber doch nicht kaufen. Da stellt sich die Frage: Ist ein Rücktritt vom Kaufvertrag des Autos nach Anzahlung möglich?

Ist der Kaufvertrag erst einmal geschlossen, kannst du von diesem nicht aus persönlichen Gründen zurücktreten, sofern im Kaufvertrag kein Rücktrittsrecht vereinbart wurde. Du kannst bei einem Rücktritt aus persönlichen Gründen dann nur auf die Kulanz des Verkäufers hoffen.

Lediglich bei der Verletzung von Vertragspflichten oder arglistiger Täuschung des Verkäufers lässt sich ein Kaufvertrag nachträglich auflösen. Dies ist der Fall, wenn dieser dir beispielsweise wissentlich Schäden am Auto verheimlicht, die dir erst nach dem Kauf auffallen. 

Finanzierung des Gebrauchtwagens.

Wie du deinen Gebrauchtwagen finanzieren kannst, hängt stark vom Verkäufer des Fahrzeugs ab. In Gebrauchtwagenhäusern ist eine Finanzierung in der Regel problemlos möglich, sofern deine Bonität stimmt. Einige Händler bieten zudem an, ein Auto zu finanzieren, ohne eine Anzahlung zu leisten. Möchtest du stattdessen dein Fahrzeug bei einer Privatperson kaufen und finanzieren, zahlst du meist weniger für das Auto als beim Händler.

Eine Möglichkeit für den Käufer ist die Beantragung einer Finanzierung in Vender. Mit nur wenigen Klicks kann der Käufer den Wunschbetrag für seinen privaten Gebrauchtwagenkauf über die Anwendung finanzieren. Anschließend kann der Kaufpreis des Fahrzeugs bequem mit dem Guthaben (bei erfolgreicher Finanzierung; Bonität vorausgesetzt) oder über den Prozess des sicheren Bezahlens online überwiesen werden. Voraussetzung ist, dass sich sowohl Käufer als auch Verkäufer bei Vender angemeldet und verifiziert haben und die Kaufabwicklung über den digitalen Kaufvertrag durchführen. So steht dir auf dem Weg zu deinem gebrauchten Traumauto nichts mehr im Wege!

Nutze Vender für die Finanzierung mit Sofortauszahlung und profitiere von mehr Sicherheit beim privaten Autokauf.

Auto mit Vender verkaufen

Vender ist ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH.

Die genannten Tipps erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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